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Was sie im Spiegel sah, wirkte seltsam verschwommen, das blonde Haar farblos, fast bleich und die Konturen ihres Gesichtes schienen sich merkwürdigerweise zu bewegen. Ihr war schwindlig, sie schwankte. Krampfhaft hielt sie sich am Waschbecken fest. In immer dichteren Wellen stieg Übelkeit in ihr auf, drängte hoch nach oben. Die junge Frau beugte sich vor und erbrach sich. Wieder und wieder. Schon fühlte sie etwas wie Erleichterung, da packten harte Hände ihren Nacken und stießen sie mit dem Kopf nach vorn in das Becken …
Aische lebt mit ihr Cousine Hatice in einer Berliner WG und genießt das Leben. Dann gibt es zwei tote junge Frauen im unmittelbaren Umfeld. Beide Studentinnen geraten in einen Sumpf aus Kriminalität, arabischen Clans, rechter Szene, Islamismus und korrupter Politik – und in größte Gefahr. Nach „Der Tod allein ist keine Frau“ der zweite packende Thriller um die junge Deutschtürkin Aische Ylmaz.

